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Afghanische Flüchtlinge Afghanistans Rückkehrer aus Pakistan?

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Afghanische Flüchtlinge Afghanistans Rückkehrer aus Pakistan?
Immigranten beim Grenzübertritt
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Über zwei Millionen afghanische Flüchtlinge in Pakistan leben in Ungewissheit, da die Frist für die freiwillige Ausreise ausläuft.

Hunderttausende afghanischer Flüchtlinge in Pakistan sehen sich mit der Abschiebung in ein Land konfrontiert, in dem noch immer Krieg herrscht. Mehr als zwei Millionen afghanische Flüchtlinge in Pakistan leben jetzt in Unsicherheit, da eine Frist für ihre freiwillige Ausreise am Samstag abgelaufen ist. Die Regierung in Islamabad hat letztes Jahr angekündigt, dass alle afghanischen Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren müssen.

Ihre Registrierungskarten der afghanischen Flüchtlinge wurden mehrmals verlängert, aber die pakistanische Regierung sagt, dass die afghanischen Flüchtlinge irgendwann alle freiwillig gehen müssen. Für viele dieser Flüchtlinge ist und bleibt Pakistan  zu Hause für immer. Afghanische Familien begannen 1979 in Pakistan Asyl zu suchen, als der Krieg ausbrach. Viele von ihnen sind Flüchtlinge, die in Pakistan geboren und aufgewachsen sind.

Sie sagen auch, dass die Bedingungen in Afghanistan nicht sicher sind, damit sie zurückkehren können. Die pakistanische Regierung sagt, ihre Wirtschaft könne sich es nicht mehr leisten,  „die Last“ der afghanische Flüchtlinge tragen.

Aber ist das überzeugend?

Und ist diese Entscheidung rein politisch? Solche Ansagen Pakistans sind durchaus als Drohung zu verstehen. Pakistan, das in Afghanistans Regierung einen Verbündeten von Erzfeind Indien betrachtet, hatte immer wieder mit einer Massenabschiebung gedroht, dann aber amerikanischem Druck nachgegeben. 2016 wurden schließlich rund eine Million Afghanen auch tatsächlich ausgewiesen. Die Lage hat sich aber verändert. Zum einen sind derzeit mehr afghanische Flüchtlinge möglicherweise betroffen, als zuvor und die Lage in Afghanistan hat sich massiv verschlechtert; vor allem aber haben die USA an Einfluss auf Pakistan verloren.

  • Die Gefahr, allein aufgrund der Anwesenheit in Afghanistan in Lebensgefahr zu geraten, bestehe im gesamten Staatsgebiet.
  • Die Gefahr drohe durch Kampfhandlungen, Anschläge,  kriegsbedingt unkontrollierten Machtmißbrauch und Kriminalität sowie durch Verfolgungshandlungen und humanitäre Not.
  • Ein Risiko besteht von der militanten politischen Opposition (vor allem den Taliban), staatlichen Akteuren und ihren Verbündeten,  darunter auch internationalen Truppen, sowie privaten Akteuren.
  • Zivilpersonen, die aus dem westlichen Ausland zurückkehren sei es nicht möglich, diese Gefahren vorherzusehen bzw, ihnen auszuweichen.
  • Die afghanischen Rückkehrer sind in höher Gefahr, da sie auf keinerlei Unterstützung durch irgendwelche Netzwerke hoffen können, zumal ihre Familien oft schon vor Jahren in den Iran geflüchtet seien oder aber durch die vermeintliche Rückkehr eines Vermögenden extrem unter Druck gesetzt würden, etwa Schulden zurückzuzahlen. Sie selbst gelten als gescheitert.
  • Ohne Netzwerke finden die Rückkehrer in der Regel auch weder Arbeit noch Unterkunft, und zwar weder im städtischen noch im ländlichen Bereich.

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Bildnachweis: By Metropolico.org – Immigranten beim Grenzübergang Wegscheid, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45278850

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