Information jenseits vom Mainstream: Vom Alt-Nazi zum führenden ÖVP Funktionär

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Vom Alt-Nazi zum ÖVP Funktionär oder sogar zum Bundespräsident alles war möglich auch der „Schlächter von Vilnius“ fand bei dieser Partei Verwendung

Auch die Volkspartei hätte allen Grund, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Wen das Schicksal nach dem Krieg in das Lager der ÖVP verschlug, sollte von anständigem Charakter sein. So wollten es die Gründungsväter, die zum Teil selbst aus den Konzentrationslagern der Nazis gekommen waren. Doch so genau wollte man es dann doch nicht wissen. Bis heute nicht. Als Alt-Nazi bezeichnet man ist eine vorwiegend umgangssprachlich und zumeist ablehnend gebrauchte Bezeichnung für Personen, die bereits während der Zeit des Nationalsozialismus überzeugte Anhänger des Nationalsozialismus waren und Führungspositionen innerhalb dessen Organisationen eingenommen haben. Der Ausdruck unterscheidet die bezeichneten Personen von Neonazis (wörtlich ‚Neu-Nazis‘), womit Anhänger des Nationalsozialismus gemeint sind, die nach 1945 politisch aktiv wurden.

Als Zeit des Nationalsozialismus (abgekürzt NS-Zeit) wird die Regierungszeit der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) im Deutschen Reich bezeichnet.

Sie begann am 30. Januar 1933 mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler und endete am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht vor den Alliierten und ihren Verbündeten (bzw. am 23. Mai 1945 mit der Verhaftung der Flensburger Regierung).Neben der Verfolgung und Ermordung politisch Andersdenkender verübten sie zahlreiche weitere Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegenüber ethnischen, religiösen und anderen Minderheiten.Die Ära der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland und über weite Teile Europas wird in einem ethisch-moralischen Sinn als Zivilisationsbruch und als Tiefpunkt insbesondere der deutschen, aber auch der europäischen Geschichte insgesamt angesehen. Die Zeit des Nationalsozialismus wird oft einer Epoche des Faschismus zugeordnet
Dieser Politik stimmten die meisten Deutschen zu. Volksabstimmungen ergaben 1935, 1936 und 1938 große Mehrheiten für damalige Entscheidungen Hitlers. Dies hatte vier Hauptgründe:

Gleichschaltung und Terror gegen alle Andersdenkenden schüchterten die Bevölkerung ein.
Ein beginnender Aufschwung der Weltkonjunktur, staatliche Investitionsprogramme, vor allem für Aufrüstung und militärisch nutzbare Infrastrukturen, belebten die Wirtschaft und bewirkten in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre Vollbeschäftigung, wobei die Löhne auf dem niedrigen Niveau der Weltwirtschaftskrise verharrten.
Die Ideologie der Volksgemeinschaft vermittelte vielen Deutschen das Gefühl, in einer zunehmend egalitären Gesellschaft ohne Klassengegensätze zu leben.
Sie erlebten die außenpolitischen Maßnahmen der Nationalsozialisten als Erfolge und Wiedergutmachung vergangener nationaler Demütigungen.

Waren Öster­reicher tatsächlich die ­radikaleren Nazis und deshalb in der NS-Vernichtungs­maschinerie über­repräsentiert?

Kurt Waldheim  Mitgliedschaft im NS-Studentenbund (NSDStB) und in der SA

Er war in der NS-Zeit Soldat und später Offizier der Wehrmacht. Er war von 1968 bis 1970 Außenminister, von 1972 bis 1981 Generalsekretär der Vereinten Nationen. 1985 wurde Waldheim als Kandidat der ÖVP zum Bundespräsidenten nominiert und von 1986 bis 1992 Bundespräsident Österreichs. Infolge der Waldheim-Affäre um seine Haltung in der NS-Zeit verzichtete er auf eine zweite Kandidatur.

Murer, Franz auch SS („Schlächter von Vilnius“) fand in der ÖVP neues zuhause.  Murer, gebürtiger Steirer, war als SS-Führer unter dem Namen „Schlächter von Vilnius“ einer der Hauptverantwortlichen für die Massenvernichtung von Juden in Litauens Hauptstadt. In der ÖVP übernahm er dann den Posten eines Bezirksbauernvertreters. Murer, gebürtiger Steirer, war als SS-Führer unter dem Namen „Schlächter von Vilnius“ einer der Hauptverantwortlichen für die Massenvernichtung von Juden in Litauens Hauptstadt.

Die Verwendung der  Alt-Nazi im österreichischen Nationalrat war auch bei der Regierungspartei der SPÖ beliebt was hier zutreffend Wikipedia beweißt. Nicht nur die ÖVP und die FPÖ haben eine  Vergangenheit mit Nationalsozialistischen Wurzeln.  Auch die SPÖ kann stolze Ergebnisse aufweisen, 1 Verkehrsminister, 2 Landwirtschaftsminister,  1Landeshauptmann,  1Bautenminister,  1Bundesminister für Inneres,  1 Bundesminister für Landesverteidigung,  mit dem stempel Alt-Nazi.

NameNSDAPParteimitglied­schaften ab 1945Amt bzw. Ämter
Frühbauer, Erwin
(1926–2010)
1945SPÖ1965–1973 Nationalratsabgeordneter, 1970–1973 Verkehrsminister
Haiden, Günter
(1926–2004)
1944–1945SPÖ1976–1986 Landwirtschaftsminister
Kamitz, Reinhard
(1907–1993)
1940–1945parteilos1952–1960 Finanzminister
Kopf, Rudolf
(1890–1971)
1938–1940 Landesstatthalter in VorarlbergVdUFPÖ1949–1954 Abgeordneter zum Nationalrat, 1954–1959 Landesrat in Vorarlberg
Kos, Wilhelm
(1910–1995)
1930–1945, auch SS 1931–1945FPÖ1959–1966 Abgeordneter zum Nationalrat
Kery, Theodor
(1918–2010)
1945SPÖ1966–1987 Landeshauptmann im Burgenland
Mahnert, Klaus
(1913–2005)
Mitgliedsnr. 512.506,
SA (Brigadeinspekteur für Tirol), später SS,
Gauinspekteur von Tirol
FPÖ1959–1966 Abgeordneter zum Nationalrat
Moser, Josef
(1919–2003)
1938–1945SPÖ1959–1979/80 Nationalratsabgeordneter, 1970–1979/80 Bautenminister
Murer, Franz
(1917–1994)
1938–1945,
auch SS („Schlächter von Vilnius“)
ÖVPBezirksbauernvertreter
Öllinger, Johann
(1914–1990)
1938–1945 (seit 1933 bei der SA)SPÖ1970 Landwirtschaftsminister vor Oskar Weihs (28 Tage)
Peter, Friedrich
(1921–2005)
1938–1945VdUFPÖ1958–1978 Parteiobmann der FPÖ
Reinthaler, Anton
(1895–1958)
1930–1945,
SS (Obergruppenführer),
1938 Landwirtschaftsminister
1939–1945 Reichstagsabgeordneter
FPÖ1956–1958 Bundesobmann der FPÖ
Rösch, Otto
(1917–1995)
1938–1945SPÖ1970–1977 Bundesminister für Inneres, 1977–1983 Bundesminister für Landesverteidigung
Scrinzi, Otto
(1918–2012)
1938–1945VdU, FPÖ1984 Gründer der „National-Freiheitlichen Aktion
Waldheim, Kurt
(1918–2007)
SA, NSDStBparteilos1968-1970 Außenminister, 1972-1981 Generalsekretär der Vereinten Nationen, 1986-1992 Bundespräsident Österreichs
Wallnöfer, Eduard
(1913–1989)
1941–1945ÖVP1963–1987 Tiroler Landeshauptmann
Weihs, Oskar
(1911–1978)
1932–1934, 1939–1945SPÖ1970–1976 Landwirtschaftsminister

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren#.C3.96sterreich

 BILDQELLE: Von Bundesarchiv, Bild 183-1987-0922-500 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5424094

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