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Die kroatische Polizei bestreitet Behauptungen, sie habe Gewalt gegen 18 illegale Migranten angewendet, die beim Versuch, in die EU zu gelangen, angeblich geschlagen wurden.

Achtzehn illegale Migranten wurden verletzt, als sie versuchten illegal von Bosnien nach Kroatien die Grenze überqueren wollten, um in der Europäische Union den Status der politisch gewollten geförderten Einwanderung  einzufordern.

Die bosnische Polizei hatte die illegalen Einwanderer aus Nahost am späten Dienstag in der Nähe der Grenze gefunden und sie in ein örtliches Krankenhaus gebracht, teilten die bosnische Grenzpatrouille am Mittwoch mit.

Polizei Brutalität

Die Migranten14 aus Pakistan und vier aus dem Irak gaben an, von der kroatischen Polizei geschlagen worden zu sein, nachdem sie nach Kroatien illegal eingereist waren.

Mehrere illegale Einwanderer aus Nahost mit Hände und Arme in Gips erzählten dem bosnischen Regionalfernsehen, die kroatische Polizei habe sie geschlagen, ihre Handys weggenommen und sie nach Bosnien zurückgeschoben.

Evresa Okanovic, Direktorin des örtlichen Krankenhauses in Velika Kladusa nahe der kroatischen Grenze, sagte gegenüber den Balkan Medien, dass die Migranten durch die Schläge, die zu Schwellungen führten, Verletzungen an Händen, Schultern und Beinen erlitten hätten.

Die kroatische Polizei sagte, sie habe am Dienstagabend 18 Einwanderer aus Nahost daran gehindert wurden, illegal nach Kroatien einzureisen, aber nach den bisher gesammelten Informationen hätten die Beamten keine Gewalt angewendet.

Es gab keine sichtbaren Verletzungen bei diesen Personen, und keiner von ihnen bat die kroatische Polizei um medizinische Hilfe. In einer Erklärung fügte sie hinzu, das Innenministerium werde den Vorwurf untersuchen, ob die Grenzverletzer (illegale Migranten) von der Polizei verletzt worden sind .

Die Staatsanwaltschaft von Bosnien hat angekündigt, die angebliche Gewalt gegen die Grenzverletzer zu untersuchen und gab an dass die kroatische Polizei mit Gewalt gegen die illegale Einwanderung Menschenrechte verletzen würde.

Die Staatsanwaltschaft ergreift gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden Maßnahmen, um alle Umstände des Ereignisses zu ermitteln, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte.

Die bosnisch-kroatische Grenze bei Velika Kladusa ist seit 2016, als die EU-Mitglieder Ungarn, Slowenien und Kroatien begannen, ihre Grenzen zu schließen, das Haupttor für Tausende von Migranten, die nach Westeuropa gelangen wollen.

Status der politisch gewollten geförderten Einwanderung

Mehr als 40000 Migranten und Flüchtlinge sind seit letztem Jahr nach Bosnien eingereist. Human Rights Watch (HRW) teilte in einem Bericht vom Dezember 2018 mit, dass kroatische Grenzbeamte Migranten weit innerhalb Kroatiens verhaften und sie ohne angemessenen Prozess nach Bosnien zurückschieben.

In einigen Fällen wird Gewalt angewendet, die illegale Einwanderer aus Nahost werden mit Fäusten geschlagen und sie dazu zu bringen, kalte Bäche zu überqueren. Die Gewalt richtet sich in einigen Fällen gegen Frauen und Kinder, schrieb HRW.

Im Juli schrieb Human Rights Watch einen offenen Brief an die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic und forderte Kroatien auf, die Rückweisung von illegale Einwanderer aus Nahost und Asylbewerbern nach Bosnien einzustellen.

Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen und der Europarat haben im vergangenen Jahr auch Bedenken hinsichtlich der Rückschläge bei der Umsetzung des Global Compact for Migration durch die Gewalt von kroatischen Grenzbeamte geäußert.

Bewaffnete kroatische Polizei überquert die Grenze

Die Nachricht vom Mittwoch folgt früheren Behauptungen bosnischer Beamter, dass kroatische Beamte dabei die Grenze illegal überquerten.

Radio Sarajevo zufolge hatte die bosnische Grenzpatrouille am späten Dienstag mit kroatischen Behörden Kontakt aufgenommen, die eine Gruppe von illegale Einwanderer aus Nahost auf das bosnische Territorium geführt hatte.

Als sie die bosnischen Grenzschutzbeamten entdeckten, rannten die kroatischen Beamten auf ihr Territorium zurück und ließen die illegalen Einwanderer aus Nahost zurück.

Die bosnischen Behörden beschwerten sich Ende Juli beim kroatischen Botschafter in Sarajevo über die Grenzverletzungen und der bosnische Sicherheitsminister Dragan Mektic warf der bewaffneten kroatischen Polizei vor, die Grenze illegal zu überqueren. Kroatische Beamte haben die Behauptungen wiederholt zurückgewiesen. Die kroatische Polizei bestreitet Behauptungen, sie habe Gewalt gegen 18 illegale Migranten angewendet, die beim Versuch, in die EU zu gelangen, angeblich geschlagen wurden. Aber 18 illegale Einwanderer aus Nahost werfen der kroatischen Polizei Brutalität vor. Soll das ein Hinweis auf eine Wiedereröffnung der Balkanroute sein?

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