Niederlande öffnet Grenzen für NGO-Schiffspassagiere

Die niederländische Regierung bietet einigen der 32 NGO-Schiffspassagiere auf Sea-Watch 3 an, nach den Niederlanden einzuwandern.
Want create site? Find Free WordPress Themes and plugins.

Die niederländische Regierung bietet einigen der 32 NGO-Schiffspassagiere auf Sea-Watch 3 an, nach den Niederlanden einzuwandern.

Die Niederlande  haben angekündigt, dass sie bereit sind, einige der 32 NGO-Schiffspassagiere zu begrüßen , die von einem Schiff unter niederländischer Flagge im Mittelmeer aussteigen wollen, falls andere Länder auch dies tun würden.

„Die Niederlande haben ihre Bereitschaft signalisiert, möglicherweise eine angemessene Anzahl von NGO-Schiffspassagiere aufzunehmen, die sich an Bord von Sea-Watch 3 befinden, unter der Voraussetzung, dass andere europäische Länder das Gleiche tun„, sagte der Sprecher des Sicherheits- und Justizministeriums Lennart Wegewijs am Mittwoch.

Die Niederländer hatten sich zunächst Italien, Malta und Spanien angeschlossen, weil sie sich geweigert hatten, die am 22. Dezember von Sea-Watch 3 geschleppten  Migranten, die von einer deutschen Wohltätigkeitsorganisation betrieben werden, vor Malta zu retten.

Ebenfalls am Mittwoch kündigte Maltas Marine an, zwei deutsche NGO-Schiffe mit Migranten an Bord, darunter die Sea-Watch 3, aufgrund der sich verschlechternden Bedingungen an Bord in Maltas Gewässern „Schutz suchen“ zu lassen.

Zu den 32 NGO-Schiffspassagiere der Sea-Watch 3, die in einem internationalen Gewässer von einem provisorischen Boot geborgen wurden, gehören drei kleine Kinder, drei unbegleitete Jugendliche und vier Frauen aus Nigeria , Libyen und der Elfenbeinküste.

Das Sea-Eye, das zweite Schiff, ist mit 17 Flüchtlingen an Bord im Mittelmeer gestrandet.

Ein deutscher Regierungssprecher sagte am Samstag, Deutschland würde nur dann einen Teil der NGO-Schiffs-Insassen aufnehmen, wenn auch andere europäische Länder damit einverstanden wären.

Sturmwarnung

Die Sea-Watch-NGO hat am Mittwoch getwittert, dass  jetzt ein Sturm auf See zurückkehrt und die Passagiere und die Crew des Schiffes einen sicheren Hafen brauchen.

Der Sturm hat die Schiffsbesatzung gezwungen, die Migranten und Flüchtlinge in einem kleinen Bereich unter dem Deck zusammenzupacken.

Unabhängig davon berichtet die spanische Küstenwache am Mittwoch, sie hätten 401 Migranten gerettet, die während der ersten zwei Tage des neuen Jahres versucht hatten, das Mittelmeer zu überqueren.

Die Nachricht kommt nur wenige Tage, nachdem ein Rettungsschiff für Wohltätigkeitsorganisationen mit 311 vorwiegend afrikanischen Passagiere vor der Küste Libyens in Spanien anlegte. Damit endete eine traumatische Reise, auf der sie Weihnachten auf See verbrachten.

Mit italienischen Häfen, die seit Juni von der Regierung in Rom für NGO-Schiffs-Insassen gesperrt sind, hat sich Spanien zu einem führenden Reiseziel entwickelt.

Laut der Internationalen Organisation für Migration sind im vergangenen Jahr mehr als 1.300  Migranten ums Leben gekommen, als sie versucht hatten, Italien oder Malta über das zentrale Mittelmeer zu erreichen.

Folgen Sie uns auf Twitter oder Facebook!  Sie haben Ergänzungen, dann hinterlassen Sie doch bitte einen Kommentar auf unserer Facebookseite!

Dieser Beitrag wurde im Sinne der freien Meinung erstellt. Wir berufen uns auf das internationale Recht und der Bundesverfassung verankerten Menschenrechts auf Meinungsäusserungs- und Informationsfreiheit. Die Presse und Informationsfreiheit ein verankertes Menschenrecht in der Europäischen Menschenrechtskonvention.

SOURCE: NACHRICHTENAGENTUREN

Beiträge die in Zusammenhang stehen könnten

Marokko im Rampenlicht der afrikanischen Migranten

 

Kann eine zweitägige Konferenz der Vereinten Nationen, die weltweiten Migrationsprobleme lösen?

Beitragsbild: Symbolfoto für Schlepperei: Die „Lifeline“ bei der Einfahrt in den Hafen von Malta, Screenshot Youtube

Verwandte Austria Netz Nachrichten

Did you find apk for android? You can find new Free Android Games and apps.

Schreibe einen Kommentar