SA Antifa: Rigaer Straße – 123 verletzte Polizisten in Berlin-Friedrichshain

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In der Auseinandersetzung um die linksautonome Szene in Berlin-Friedrichshain Rigaer Straße ist es bei einer Demonstration von SA Antifa Unterstützern am Samstagabend zu Krawallen gekommen

Mehrfach griffen Randalierer Polizisten mit Steinen und Böllern an. Schaufensterscheiben wurden zerstört und Polizeiautos beschädigt. Die sollte man einfach mit Gewalt da raus holen, einen ordenlichen Arschvoll verpassen und ab in ein Arbeitslager, damit die mal wissen, wie es ist zu arbeiten.

Bei einer Kundgebung in Friedrichshain ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen.

Es flogen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper. Mehrere Polizisten wurden verletzt, es gab Festnahmen. Die Demo richtete sich auch gegen die Polizeipräsenz in der Rigaer Straße. An mehreren Stellen in Berlin brannten auch wieder Autos.Bei einer Demonstration linker Gruppen in Berlin-Friedrichshain ist es zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Die Demonstranten warfen Flaschen, Steine und Feuerwerkskörper. Mehrere Polizisten, aber auch Demonstranten wurden nach rbb-Informationen verletzt. Schaufensterscheiben gingen zu Bruch, Polizeiautos wurden beschädigt. Die Polizei setzte Tränengas ein und nahm mehrere Randalierer fest. Eine genaue Bilanz des Einsatzes will die Polizei am Sonntag vorlegen.
„Schon früh nach dem Start Angriffe auf Polizeibeamte“

https://youtu.be/6mmb5ZXulXI

Über eine Länge von acht Kilometern verlief die Kundgebung auf einem Zick-Zack-Kurs durch Friedrichshain – entlang an ehemaligen oder bestehenden linken Hausprojekten.

Schon kurz nachdem sich der Zug in Bewegung gesetzt hatte, machte sich aggressive Stimmung breit: „Es gab deutlich polizeifeindliche Äußerungen“, sagte Polizeisprecher Winfried Wenzel dem rbb am Samstagabend. „Es gab sehr früh schon nach dem Start Angriffe auf Polizeibeamte, Steinwürfe und Flaschenwürfe.“
Schwarz Vermummte an der Spitze des Zuges

In der Auseinandersetzung um die linksautonome Szene in Berlin-Friedrichshain Rigaer Straße ist es bei einer Demonstration von SA Antifa Unterstützern am Samstagabend zu Krawallen gekommen
SA Antifa: Rigaer Straße – 123 verletzte Polizisten in Berlin-Friedrichshain

Wie rbb-Reporter Fabian Stratmann berichtet, liefen an der Spitze des Zuges Dutzende schwarz vermummter Demonstranten, die auf Transparenten den Erhalt linker Wohnprojekte in der Rigaer Straße forderten. Sprechchöre richteten sich vor allem gegen die Polizei. So skandierten die Demonstranten zum Beispiel „Bullenschweine raus aus der Rigaer“.

Als sich der Zug dem Wohnprojekt in der Rigaer Straße 94 näherte, eskalierte die Situation. Obwohl die Polizisten Ketten bildeten, um die Menge zusammenzuhalten, entkamen Demonstranten in verschiedene Richtungen und flüchteten über Zäune in die Nachbarschaft. Ein Polizei-ubschrauber beobachtete die Situation. Einzelne Demonstranten gaben der Polizei die Schuld. Die Situation sei eskaliert, „weil die Polizei so provokant aufgetreten“ sei, sagte eine junge Frau dem rbb.
Randalierer schießen mit Leuchtspurmunition

Besonders schwere Ausschreitungen gab es in der Liebigstraße. Wie rbb-Reporter Olaf Sundermeyer berichtet, schossen dort Demonstranten mit Leuchtspurmunition auf die Einsatzkräfte. An mehreren Stellen in Berlin wurden auch wieder Autos angezündet, nicht nur in Friedrichshain, sondern unter anderem auch in Mitte und Steglitz.

Gegen 23 Uhr erreichte der Demonstrationszug trotz massiver Ausschreitungen doch noch sein Ziel auf der Warschauer Brücke, wo die Veranstaltung offiziell für beendet erklärt wurde. Auch dort gab es noch einmal mehrere Festnahmen, berichten die rbb-Reporter, die mit auf der Brücke waren. Krawalle bei Demo von Linksautonomen in Berlin-Friedrichshain (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini) Anwohner der Rigaer Straße protestieren mit Bengalischen Feuern am 09.07.2016 in Berlin. (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini) Demonstranten ziehen am 09.07.2016 durch Berlin-Friedrichshain (Quelle: rbb/Melanie Manthey) Die Polizei während der Krawalle in der Nacht zu Sonntag in Berlin-Friedrichshain (Quelle: imago/ZUMA Press) Polizeiwagen stehen am 09.07.2016 entlang der Frankfurter Allee in Berlin-Friedrichshain (Quelle: rbb/Melanie Manthey) Hunderte Menschen mit Transparenten versammeln sich am 09.07.2016 in Berlin-Friedrichshain (Quelle: rbb/Melanie Manthey) Protestkundgebung gegn die Polizeieinsätze in der Rigaer Straße (Quelle: rbb/Robert Schneider)

Mindestens 1.500 Demonstranten

Der deutschlandweit veröffentlichte Solidaritätsaufruf hatte offenbar gewirkt. Laut Polizeiangaben beteiligten sich rund 1.500 Demonstranten an der Kundgebung, die Veranstalter selbst sprachen von bis zu 3.000 Teilnehmern. Ursprünglich war die Demo nur mit 200 erwarteten Teilnehmern angemeldet worden. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben rund 1.800 Beamte im Einsatz. Unterstützung erhielt die Berliner Polizei aus Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und von der Bundespolizei.

Gewaltszenen im Netz

Vor der Demo hatten die Hausbesetzer im Interet eine Botschaft mit der Forderung verbreitet, dass sich die Polizei aus der Rigaer Straße zurückziehen solle. Räume im Haus sollten wieder freigeben, auf die Räumung des linken Projektes „M99“ in der Kreuzberger Manteuffelstraße verzichtet werden.

Seit ein paar Tagen steht außerdem ein Video im Netz, mit dem die linke Szene zur Demonstration und zur „Solidarität mit der Rigaer 94“ aufruft. Darin laufen Vermummte bei Nacht durch die Straßen, zünden Autos an, schlagen Scheiben ein und attackieren Polizisten. Die Bilder zeigen Szenen von Straßenschlachten bei Demonstrationen in Griechenland und Frankreich. Am Ende des Videos erscheint ein Schriftzug mit dem Aufruf „Kommt nach Berlin“.

BILDQUELLE: Von Der ursprünglich hochladende Benutzer war Jcarax68 in der Wikipedia auf Englisch – Originally from en.wikipedia; description page is/was here., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2272692

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